
Im 17. Jahrhundert war die Maremma ein schwieriges Gebiet, geprägt von Malaria, Sümpfen und Entvölkerung. In diesem Zusammenhang gelang es Massa Marittima dennoch, dank seiner gesünderen Hügellage und seiner langen Bergbautradition in den Colline Metallifere eine wichtige Rolle zu bewahren.
Nach ihrer großen mittelalterlichen Blütezeit erlebte die Stadt auch im 17. Jahrhundert eine bedeutende kulturelle und künstlerische Phase. Die wichtigsten Familien von Massa Marittima beauftragten Kunstwerke für die Stadtkirchen und trugen so zu einem außergewöhnlichen künstlerischen Erbe bei, das noch heute im historischen Zentrum erhalten ist.
Der Rundgang führt die Besucher zu einigen der bedeutendsten Orte der Stadt: dem Dom San Cerbone, der im Geist der Gegenreformation erneuert wurde; der Kirche San Francesco; der Kirche Sant’Agostino mit ihren zahlreichen Gemälden des 17. Jahrhunderts; dem Komplex San Pietro all’Orto; sowie dem Klarissenkloster, das damals ein wichtiges religiöses und soziales Zentrum der Stadt war.
Zu den Künstlern des Rundgangs gehören bedeutende Vertreter der toskanischen Malerei des 17. Jahrhunderts wie Rutilio Manetti, Raffaello Vanni, Jacopo Chimenti genannt Empoli, Lorenzo Lippi und Antonio Nasini.
Bis heute hat Massa Marittima seine mittelalterliche Stadtstruktur nahezu vollständig bewahrt und bietet Besuchern ein eindrucksvolles Erlebnis zwischen Kunst, Architektur und Geschichte.
Folgen Sie der Karte und entdecken Sie die Kunstwerke in den historischen Orten der Stadt.